„Antriebswende“ im Bahnverkehr zwischen Harz und Heide nimmt Konturen an
Der Regionalverband Großraum Braunschweig hat eine umfangreiche Modernisierung des Bahnnetzes beschlossen. Als ersten Schritt gab die Verbandsversammlung jetzt 35 Millionen Euro für die Planung frei. Nach Angaben von Verbandschef Detlef Tanke soll der gesamte Betrieb zwischen Harz und Heide bis 2030 von Dieselzügen auf batterieelektrischen Antrieb umgestellt werden. Unter anderem sind neue Oberleitungen für die Aufladung der Batterien vorgesehen. Sie werden auf den Abschnitten Vienenburg-Goslar und Braunschweig-Gifhorn installiert. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 750 Millionen Euro teilen sich Bund, Land und Regionalverband – inclusive der Anschaffung von 30 modernen Triebzügen. Der elektrische Betrieb sei nicht nur klimafreundlich, so Tanke. Durch leisere und beschleunigungsstärke Züge werde auch der Komfort für die Fahrgäste gesteigert. Auf den Strecken zwischen dem Südharz und Uelzen sowie zwischen Wolfsburg und Hildesheim sind aktuell Dieselzüge der metronom-Tochterunternehmen enno und erixx unterwegs. — Foto (c) Erich Westendarp