Helmstedter Abgeordnete kritisiert Umgang mit Förderprogramm

Die Helmstedter CDU Landtagsabgeornete Veronika Bode hat die Vergabe der sogenannten Mikroförderung des Landes scharf kritisiert. Das sei ein Wettlauf gegen die Zeit, sagte Bode. Das Förderprogramm sei bereits kurz nach der Freischaltung nicht mehr erreichbar gewesen, was insbesondere kleine Vereine und Initiativen vor Ort benachteilige. Wer das Engagement stärken wolle, müsse sicherstellen, dass Förderangebote auch tatsächlich für alle erreichbar seien, erklärte Bode. Die Abgeordnete hat deshalb eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, um die genauen Abläufe der Antragsfrist zu klären. Unter anderem wolle sie wissen, ob einzelne Netzwerke vorab informiert wurden und damit einen Vorteil hatten. Ein Programm, das ausdrücklich niedrigschwellig sein solle, dürfe kein Rennen um wenige Tage sein, sagte Bode. Zudem fordert sie die Prüfung, ob zusätzliche Mittel bereitgestellt werden können, um bislang nicht berücksichtigte Initiativen aus der Region doch noch zu fördern.

Foto: Veronika Bode MdL (Fotograf: Björn Küssner)