Es ist eine Nachricht, die in unserer Region für Bestürzung, aber auch für Wut sorgt: Die Bergung des Atommülls aus dem maroden Bergwerk Asse II verzögert sich massiv. Statt 2033 soll der neue Schacht nun erst 2039 fertig werden – wann die 126.000 Fässer wirklich rausgeholt werden, steht völlig in den Sternen. Experten und Anwohner befürchten: Der Betreiber spielt auf Zeit, während das Bergwerk instabiler wird. Der ‚Runde Tisch Asse‘ fordert nun ein radikales Umdenken: Wenn nicht alles rechtzeitig rausgeholt werden kann, dann wenigstens das Gefährlichste – und zwar sofort. Nicole Beyes hat darüber mit Heike Wiegel vom Verein „AufpASSEn“ gesprochen.