Pläne der Stadt Wolfsburg gehen in die entscheidende Phase

Auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Laagberg in Wolfsburg soll ein Gedenk- und Lernort entstehen. Nach Angaben der Verwaltung nehmen die Pläne jetzt konkrete Formen an: In den nächsten Wochen werden sich die politischen Gremien mit dem Vorhaben befassen – Ende Mai zunächst der Ortsrat Mitte-West, anschließend dann die Fachausschüsse. Die endgültige Entscheidung des Stadtrates wird am 17. Juni erwartet. Geplant sind unter anderem Ausstellungs- und Seminarräume, in denen die Erinnerung an die NS-Verbrechen sichtbar gemacht werden soll. Die Gesamtinvestitition liegt den Angaben zufolge bei 9,66 Millionen Euro. Der Volkswagen-Konzern hat zugesagt, zwei Millionen beizusteuern. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Erste Pläne für die Gedenkstätte gehen auf das Frühjahr 2017 zurück. Damals waren bei archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände nahe der Breslauer Straße Fundamentreste (Bild) einer Gefangenenbaracke entdeckt worden. — Foto (c) Creative Commons/Kirchenfan