Stadt Wolfsburg plant neue Förderrichtlinie für Seniorengruppen

Die derzeit 44 anerkannten Seniorengruppen in Wolfsburg sollen künftig leichter Zugang zu städtischen Fördermitteln erhalten. Zudem sollen die pauschalen Zuwendungen erhöht werden. Viele Ehrenamtliche investierten viel Zeit und persönliches Engagement in ihre Gruppenangebote, erklärte Sozialdezernentin Iris Bothe (Bild). Deshalb sei es der Stadt wichtig, die Förderung verständlicher, flexibler und praxisnäher zu gestalten – unter anderem mit weniger Bürokratie und mehr Flexibilität bei der Mittelverwendung. Geplant ist laut Bothe ferner ein einmaliger Startbonus für neue Gruppen. Darüber hinaus sollen kleinere Gruppen mit besonderem sozialen Schwerpunkt stärker in den Blick genommen werden, etwa in der Trauerbegleitung, bei Demenzangeboten oder bei der Betreuung älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Wenn der Rat am 17. Juni grünes Licht gibt, soll die Neuregelung rückwirkend zum 1. Januar in Kraft treten. — Foto (c) CC4.0/Thomas Kuschel