Gewerkschaft und Betriebsrat kritisieren Konzernführung

Nach Medienberichten über einen massiven Stellenabbau bei Volkswagen kritisieren die Gewerkschaft IG Metall und der VW-Betriebsrat den Vorstand scharf. Angriffe auf das VW-Gesetz, die Mitbestimmung und die Standorte seien unverantwortliche Drohungen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Sollten solche Pläne vorangetrieben werden, werde man sie mit aller Macht verhindern. Statt blinden Aktionismus zu zeigen, solle der Vorstand endlich seinen Job machen und sich auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren, teilten IG Metall und Betriebsrat weiter mit. Wettbewerbsfähige Produkte, Technologien, Konzernstrukturen und -synergien und damit auch sichere Beschäftigung. Zuerst hatte das Manager Magazin berichtet. Demnach plant VW-Chef Oliver Blume den Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen weltweit und damit doppelt so viel wie bisher kommuniziert. Zudem sollen vier Werke schließen, unter anderem in Hannover und Emden. – Symbolbild (c) pixabay