Handwerk verlangt spürbare Entlastung von den Städten und Gemeinden

Die Vollversammlung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade hat ein Positionspapier zu den niedersächsischen Kommunalwahlen am 13. September verabschiedet. Darin formuliert die Kammer Erwartungen an die künftige Kommunalpolitik und Verwaltung. Handwerksbetriebe sicherten die Versorgung vor Ort und setzten wichtige Zukunftsaufgaben wie die Energiewende praktisch um, erklärte der Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Detlef Bade (Bild). Damit das gelinge, bräuchten die Betriebe Kommunen, die Verfahren beschleunigen, Flächen sichern und faire Vergaben ermöglichen. Konkret fordert die Kammer unter anderem praxistaugliche Lösungen für den Wirtschaftsverkehr, digitales Handwerkerparken sowie modernere Berufsschulen. Wer das Handwerk vor Ort entlaste, stärke zugleich die Zukunftsfähigkeit der gesamten Region, so Bade.