Gewerkschaft und Aufsichtsrat treffen sich zu Krisengespräch
Die Arbeitnehmervertreter der Braunschweiger Klinikdienste haben die Darstellung der Geschäftsführung zurückgewiesen, dass die geforderte Übernahme in den Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst zu Mehrkosten führen würde. ver.di-Sprecher Bruno Gerkens geht nach eigenen Angaben vielmehr von deutlich geringeren Kosten aus. Zudem habe die Gewerkschaft bereits ein Kompromissangebot vorgelegt, das eine schrittweise Einführung des TVöD vorsieht, so Gerkens. Wie er weiter mitteilte, ist für Mittwoch Nachmittag ein Krisengespräch mit dem Aufsichtsrat des Städtischen Klinikums anberaumt. Sollte dabei keine Lösung gefunden werden, bleibt es bei dem für Donnerstag angekündigten Warnstreik. Die Klinikdienste sind ein Tochterunternehmen des Klinikums. Die rund 800 Beschäftigten arbeiten unter anderem in den Bereichen Gebäudereinigung, Hauswirtschaft und Menüassistenz sowie im Transport- und Botendienst. — Themenfoto (c) IG Bau