Streit um Braunschweiger Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit

Die Braunschweiger Ratsgruppe „Fraktion.BS“ hat den Vorstoß der Stadt für einen kommunalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit kritisiert. Aus ihren Reihen sei ein solcher Antrag bereits vor zwei Jahren eingebracht worden, sagte die sozialpolitische Sprecherin Gisela Ohnesorge. Damals sei es um einen partizipativen Prozess mit lokalen Fachleuten und dem Housing-First-Ansatz gegangen. Die anderen Parteien hätten den Plänen jedoch ihre Unterstützung versagt. 2025 sei der Antrag dann in einen Prüfauftrag umgewandelt worden – und nun hätten SPD und Grüne den ursprünglichen Vorschlag übernommen, ohne die „Fraktion.BS“ einzubeziehen, so Ohnesorge. Weil die Sache wichtig sei, werde Ihre Gruppe dennoch zustimmen. Allerdings müssten dafür entsprechende Mittel im Haushalt bereitgestellt werden, damit es nicht bei einer Absichtserklärung bleibe. — Themenfoto (c) pixabay