Manche Ruhestätten sind wahre Touristenattraktionen – wie der Hauptfriedhof von Paris, Père Lachaise. Zum Grab von Doors-Sänger Jim Morrison pilgern Jahr für Jahr tausende Fans. Andere kommen wegen Chopin, Oscar Wilde, Edith Piaf oder Balzac. Auch in Braunschweig suchen Touristen nach der Ruhestätte von Lessing, Raabe oder Gerstäcker, von den Gräbern des Herzogspaares Mathilde und Heinrich im Dom ganz zu schweigen. „Normalsterbliche“ wollen es lieber ruhiger nach ihrem Ableben – und immer mehr ihren Hinterbliebenen auch die Grabpflege ersparen. Voll im Trend sind so genannte Fried- oder Ruhewälder. Inzwischen gibt es einige, zum Beispiel am Elm und bei Gifhorn. Frank Kornath hat den Ruhewald in Ribbesbüttel besucht. Die Idee brachte Landwirt Julius Löbbecke von einem Uni-Einsatz mit.

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