Patienten mit einer chronischen Nierenfunktionsstörung müssen sich regelmäßig einer Dialyse unterziehen. Damit wird das Blut von Giftstoffen gereinigt. In der Regel ist die aufwendige Prozedur alle zwei Tage fällig und dauert jeweils vier bis fünf Stunden. Während der Behandlung kann der Patient lesen, fernsehen oder ein Nickerchen machen – er kann die Zeit aber auch dafür nutzen, sich unter fachkundiger Anleitung fitzuhalten. Nur wenige Einrichtungen in Deutschland bieten eine dialyse-begleitende Sporttherapie an. Eine von ihnen ist das Nierenzentrum Goslar der gemeinnützigen Stiftung Patienten-Heimversorgung, kurz PHV. Dr. Manuela Kempkes-Koch ist Mitglied des ärztlichen Leitungsteams. Peter Michael Möckel hat mit ihr gesprochen.

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