SPD fordert Bekenntnis zum Standort
Die erneuten wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Warenhauskette Galeria versetzen die Braunschweiger Politik in Alarmbereitschaft. Nach Angaben der SPD-Ratsfraktion, mehren sich bundesweit Hinweise auf ausbleibende Mietzahlungen und eine drohende neue Krise des Konzerns. Angesichts auslaufender Mietverträge am Standort Braunschweig bringt die SPD nun eine Anfrage in die kommende Ratssitzung ein. Man müsse alles daransetzen, das Warenhaus in der Innenstadt zu sichern, erklärte der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Christoph Bratmann (Bild). Gleichzeitig erwarte er aber auch, dass der Konzern endlich Verantwortung übernehme und in tragfähige Zukunftskonzepte investiere. Oberbürgermeister Thorsten Kornblum habe bereits Gespräche mit der Unternehmensführung und dem Betriebsrat aufgenommen, hieß es. Für die Entwicklung der Innenstadt sei Galeria ein unverzichtbarer Frequenzanker, betonte Bratmann. Ein Wegfall dieses Bausteins wäre ein erheblicher Rückschlag für laufende Projekte wie die Stiftshöfe oder das Haus der Musik. Über den aktuellen Sachstand und die Handlungsmöglichkeiten der Stadt wird der Rat am 12. Mai beraten.