Stadt Wolfsburg erinnert an „Italienerdorf“

Die Stadt Wolfsburg würdigt die Geschichte der ersten italienischen Arbeitskräfte am historischen Ort ihrer ehemaligen Wohnsiedlung. Wie die Verwaltung mitteilte, wurden die Fotos an der Gabionenwand der Volkswagen-Arena erneuert und um einen weithin sichtbaren Schriftzug ergänzt (Bild). Am Weg zu den ehemaligen Unterkünften, dem so genannten Viale Berliner Brücke, ist zudem eine Stele mit Texten in deutscher und italienischer Sprache geplant. Die Geschichte der Italienerinnen und Italiener gehöre untrennbar zur Geschichte Wolfsburgs, erklärte Oberbürgermeister Dennis Weilmann. Ihr Beitrag zur Entwicklung der Stadt, zur Wirtschaft und zum gesellschaftlichen Leben solle an die nächsten Generationen weitergegeben werden. An der heutigen Carl Hahn-Brücke war in den 1960er Jahren das größte italienische Dorf jenseits der Alpen entstanden. In 46 Baracken lebten zeitweise mehrere Tausend italienische Arbeitskräfte, die auf Initiative des Volkswagen-Werks nach Wolfsburg gekommen waren. — Foto (c) Stadt Wolfsburg