„Wenn man es schafft, Hitler auf eine lächerliche Figur zu reduzieren, hat man gewonnen.“ Das ist ein Zitat von Hollywood-Regisseur Mel Brooks – dem großen Vorbild des Neuseeländers Taika Waititi. Wie Brooks suchte auch er nach einem Weg, eines der entsetzlichsten Phänomene der Geschichte durch eine gnadenlose und dabei paradoxerweise hoch moralische Darstellung zu entlarven. Die Story: Der kleine schmächtige Jojo schafft sich einen imaginären Freund, bei dem er Rat sucht – einen idiotischen Adolf Hitler. Als er im Versteck ein jüdisches Mädchen entdeckt, gerät seine Welt aus den Fugen. „Jojo Rabbit“ läuft ab 5.3. im Universum Filmtheater Braunschweig. Unser Filmtipp der Woche von und mit Sylvia Scholz.

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