Heute gehen die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in die dritte Runde. Im Vorfeld traten hunderte Beschäftigte in der Region gestern erneut in einen Warnstreik. Die Forderungen der beteiligten Gewerkschaften sind seit Ende August bekannt: 4,8 Prozent mehr Geld für zwölf Monate, mindestens aber 150 Euro pro Monat und 100 Euro mehr für die Auszubildenden. Zudem sollen die Arbeitszeiten im Osten an die im Westen angeglichen werden. Warme Worte und Applaus allein reichten nicht aus, sagte ver.di-Bezirkschef Sebastian Wertmüller gestern bei einer Kundgebung in der Braunschweiger Innenstadt. Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber nannte er „völlig inakzeptabel“. Für Radio Okerwelle war Holger Neddermeier dabei.

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