Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter hat gestern vor radioaktiven Pilzen gewarnt. Betroffen sind demnach unter anderem Maronenröhrlinge, gelbstielige Trompetenpfifferlinge und verschiedene Schnecklingsarten. Die erhöhte Cäsium-Belastung ist laut BfS noch immer auf den Reaktor-Unfall in Tschernobyl vor 35 Jahren zurückzuführen. Die Behörde empfiehlt Hobbysammlern deshalb, sich an fachkundiger Stelle zu informieren. Das sollte übrigens nicht nur in Bezug auf die Strahlenbelastung gelten, sagt der Diplom-Geologe und anerkannte Pilz-Fachmann Jan Ilger. Gaby Reif hat mit ihm gesprochen.

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