Fritz Hartjenstein aus Peine galt in seiner Heimatstadt als liebevoller Ehemann und Familienvater. Bis heute wird weitgehend verdrängt, dass der SS-Mann als KZ-Kommandant tausende Menschen in den Tod getrieben hat. Der Journalist und Autor Jürgen Gückel hat sich intensiv mit Hartjensteins Lebenslauf beschäftigt. Seine Biographie „Heimkehr eines Auschwitz-Kommandanten“ ist ein Plädoyer gegen das Vergessen. Am 3. November um 19 Uhr stellt Gückel das Buch bei einer Lesung im Städtischen Museum Braunschweig am Löwenwall vor. Melina Wall hat den 70-Jährigen vorab getroffen.

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